Das BGH-Urteil vom 25. Juni 2010 (»Sterbehilfe-Urteil«) setzt zum Thema Patientenverfügung neue Maßstäbe. Es besagt, dass Ärzte und Bevollmächtigte/Betreuer bei in der Patientenverfügung definierten Krankheitssituationen entsprechend dem Willen des Patienten lebensverlängernde Maßnahmen abbrechen dürfen, egal ob bei dem Behandlungsabbruch etwas aktiv geschieht oder etwas unterlassen wird.

Der BGH hat ganz massiv die Durchsetzbarkeit und Relevanz der Patientenverfügung und damit letztlich das Selbstbestimmungsrecht des Patienten gestärkt.

Siehe hierzu: Informationen zum BGH-Urteil vom 25. Juni 2010

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